• Gina Penz

Weltkindertag, Kindergrundsicherung und Bereitschaftspflege

𝘒𝘪𝘯𝘥𝘦𝘳𝘨𝘳𝘶𝘯𝘥𝘴𝘪𝘤𝘩𝘦𝘳𝘶𝘯𝘨 - 𝘫𝘦𝘵𝘻𝘵!


Heute ist Weltkindertag! - Und immernoch finden sich die Kinderrechte nicht im Grundgesetz. Immernoch sind Kinder am stärksten von Armut betroffen und immernoch werden sie am stärksten benachteiligt. Das ist unfair! Es gibt ein Konzept, welches mir sehr gut gefällt: Die Kindergrundsicherung.

Diese soll folgende Leistungen umfassen:

➡️ beitragsfreie KiTas und kostenlose Ganztagsangebote

➡️ freie Fahrt mit Bus und Bahn für junge Menschen

➡️ 30€ monatlich für Teilnahmebeiträge im Sportverein, in der Jugendorganisation oder die Musikschule - über ein Teilhabekonto direkt an die Kinder.

Das Ziel: Das Geld soll direkt bei den Kindern ankommen und nicht erst über die Eltern abgewickelt werden müssen. Denn das können einige Eltern nicht leisten. Kinder und junge Menschen insgesamt können so unterstützt werden, altersentsprechend selbstständig zu agieren, gleichzeitig werden Eltern entlastet.

❤️ Ein mir ganz wichtiger weiterer Punkt ist: Die Unterstützung der Bereitschaftspflegefamilien. Bereitschaftspflege bedeutet die kurzfristige und spontane Inobhutnahme eines Kindes in die eigene Familie für eine Dauer von meistens 3 bis 6 Monaten, manchmal aber auch bedeutend länger. Damit eine Familie Bereitschaftspflege werden kann, muss sich ein Elternteil bereit erklären, nicht anderweitig zu arbeiten. Auch nicht in der Zeit, in der gerade kein Pflegekind in der Familie wohnt, um immer auf Abruf sofort bereit zu sein. Hinter diesem Konzept stehe ich voll, denn gerade diese Kinder benötigen besonders viel Zeit, ein möglichst gefestigtes Umfeld und meist sehr viele Therapien. Allerdings erhalten diese Elternteile später keine Rente. Sie arbeiten also rund um die Uhr und müssen selbst schauen, wie sie dann später über die Runden kommen.

Das darf einfach nicht sein!


Meine Eltern wurden von der Diakonie gefragt, weshalb sie dieses Amt (ein Job ist es für mich einfach nicht) ausfüllen und es ist ein sehr schönes Interview daraus entstanden:

Bei Anruf Eltern


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